Schon bald steht Silvester wieder vor der Tür. Für viele Tiere bedeutet das leider viel Stress und Angst. In diesem Blog-Beitrag möchten wir ihnen ein paar Tipps an die Hand geben, um ihren Vierbeinern zu helfen, sicher und entspannt ins neue Jahr zu starten.
Woran erkennt man, dass das Tier Angst hat?
Symptome wie Unruhe, Zittern, Hecheln, Speicheln, unkontrollierter Harn- und Kotabsatz, Erbrechen, Winseln, Bellen oder Fluchtverhalten sind typische Anzeichen von Angst. Hierbei gilt: je mehr Symptome zutreffen, desto schlimmer ist die Geräuschphobie.
Was können sie tun, um ihren Tieren zu helfen?
- NIE Strafen: das führt zur Verschlimmerung des Problems
- KEINE versehentliche Bestätigung für Angst: das bedeutet kein «alles ist gut», « es ist okay», «brauchst keine Angst zu haben» oder ähnliches, da dies Belohnungen sind und das Tier in der Angst bestärken
- KEINE schnellen Streicheleinheiten: auch das sind Belohnungen und bestärken das Tier in seiner Angst, besser ist es das Tier mit sanftem Druck über den ganzen Körper zu streicheln, das gibt Sicherheit
- Räume abdunkeln: Vorhänge ziehen, Storen herunterlassen
- Klassische Musik, Braunes Rauschen oder Taiko-Trommeln in mittlerer Lautstärke abspielen
- Rückzugsmöglichkeiten zugänglich machen: Rückzug in Körbchen oder Box ermöglichen
- Rastlosigkeit verschlimmert Angst/Phobie: Tier eventuell «zwingen» bei einem zu bleiben
- WICHTIG: immer vor dem Ereignis mit dem Hund nochmals rausgehen aber immer an der Leine und eventuell zusätzlich mit GPS-Tracker
- Medikamentöse Unterstützung: kann teilweise sinnvoll sein aber nur nach Absprache mit ihrem Tierarzt, Medikamente müssen immer VOR dem erwarteten Ereignis verabreicht werden und im besten Fall vorgängig getestet werden
- Flughafen Zürich: dort gibt es ein Hotel mit schallisolierten Zimmern, wo auch Hunde herzliche willkommen sind
- Hunde mit bekannter Geräuschephobie können von gut auftrainierten Kopfhörer profitieren
Wir wünschen ihnen und ihren Vierbeinern einen entspannten Start ins neue Jahr.

